Ausflug der Senioren von GEW und Lehrerverein nach Flensburg

 

Eine andere Welt…

 

Kürzlich hatten Mitglieder des Deutschen Lehrervereins und der GEW Nordschleswig die Gelegenheit, eine besondere Ausstellung in Flensburg zu besuchen: „Royal Yachting“. Im Gebäude von „Robbe & Berking Yachting Heritage Centre“  beschäftigt sich diese Ausstellung mit der Leidenschaft der europäischen Königshäuser am Yachtsport vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Unter sachkundiger Führung konnten die Teilnehmer Leihgaben vieler europäischer Königsfamilien, königlicher Yachtclubs, befreundeter Museen und privater Sammler bestaunen, die hier erstmalig – und vermutlich auch einmalig - in der Öffentlichkeit zusammengeführt worden waren. Zum Besuch gehörte auch ein Blick in die Werft, in der gerade eine historische Yacht restauriert werden sollte (siehe Foto). Die Kategorien der Bootsklassen waren für viele ein Rätsel und so erfuhren die Besucher Wissenswertes über die Klassifizierung. Am Beispiel der „Norna VI“ (siehe Foto) – eine Yacht der Klasse 6 – wurde erklärt, wie die Klassifizierung berechnet wird. Diese Yacht war 1937 für den norwegischen Kronprinzen Olaf  gebaut worden, ist jetzt in dänischem Privatbesitz und war 2013 bei den Weltmeisterschaften auf der Flensburger Förde im Einsatz. Besonderes Interesse erweckten auch weitere Leihgaben aus Dänemark. Sie zeigten u. a. Fotos von Prinz Henrik beim Regattasegeln (Drachen) sowie Originale der Königsyacht „Dannebrog“ (siehe Foto). Ein seetüchtiges Modell der kaiserlichen Yacht „Meteor V“ (siehe Foto) und viele andere Exponate konnten noch besichtigt werden, ehe sich die Teilnehmer im selben Hause zu einem gemütlichen Abschluss beim ‚Italiener‘ zu Tische setzten. (Foto und Text: Peter Blume)

 

Besuch im Landschaftsmuseum Unewatt

Am Tag vor Himmelfahrt besuchten Mitglieder des Lehrervereins/der GEW das Landschaftsmuseum in Unewatt/Angeln, in dem Gegenwart und Vergangenheit gleichzeitig erlebt werden können. Bei bestem Spazierwetter wurden die Teilnehmer zwei Stunden lang an einige markante Punkte geführt - zu den sogenannten 'Museumsinseln' (Stationen). Dabei wurde deutlich, dass man sich bei einem solchen ersten Rundgang nur eine Übersicht verschaffen kann. Eine Vertiefung, bei der man sich nach Interessenlage  näher mit einzelnen Gegebenheiten beschäftigen kann, müsste folgen.

Anders als bei Freilichtmuseen wurde in Unewatt nur ein Gebäude aus einem anderen Gebiet wiedererrichtet: das Marxenhaus von 1626 aus Süderbrarup. Mit ihm entstand das Konzept, ein typisches  Angeliter Dorf  zu bewahren. Dass die damit verbundene Arbeit laufend fortgesetzt wird, konnten die Besucher anhand eines Wohnhauses erleben, das jetzt als neue Station in das Konzept eingebunden werden soll. Das Wohnhaus des verstorbenen Bauern Christesen - zur Hofseite hin wenig ansehnlich, zur Straße hin und innen teilweise repräsentativ - muss allerdings noch etliche Renovierungsarbeiten über sich ergehen lassen, bevor es für das Publikum frei zugänglich wird. Die dazugehörige 'Christesen-Scheune' des früheren Hofes ist aber schon heute Bestandteil der Sehenswürdigkeiten (vor allem technische Geräte und Maschinen aus der Landwirtschaft sowie wechselnde Sonderausstellungen) und ein 'Muss' bei Rundgängen. Vielleicht entdecken zukünftige Besucher aus Nordschleswig in dieser Scheune unter den zahlreichen Gemälden von Bauernhöfen auch ein Bild, das den Hof von Jakob Asmussen aus Holebüll  zeigt - übrigens das einzige von ca. 1000 Bildern des Malers Hinrich D. Hinrichsen, das einen Hof aus Nordschleswig zeigt.

- Mit einem Essen im 'Landhaus Unewatt' schloss der Besuch am frühen Abend ab.       

Hanns Peter Blume

 

 

 

 

Kegeln 2017

Wieder einmal zog es  bewegungshungrige GEW-Mitglieder (diesmal 19 Personen) in die altbekannten Katakomben der Kegelbahn in Harrislee. Schnell wurden vier Mannschaften gebildet und nach sachkundiger Einweisung sowie Erstversorgung mit Flüssigem, konnte mit dem Wettkampf auf vier Bahnen begonnen werden.

Wir wählten wie immer den Wettkampf "Schnapszahl", d. h. jede Mannschaft versucht so oft wie möglich hundert Punkte zu kegeln, muss aber, wenn man bei einer Schnapszahl angelangt ist (z.B. 66), wieder bei Null anfangen. Das nahm während des Spiels teilweise dramatische Züge an, wenn z. B. eine Mannschaft mehrmals bis 99 kam und dann, das Ziel vor Augen, wieder bei Null anfangen musste. Zum Glück war ein GEW-Psychologe vor Ort und konnte sofort beruhigend eingreifen. Eine Mannschaft schaffte es aber siebenmal bis zur Hundert zu kommen, was in all den Jahren noch nie vorgekommen war. Der Rekord lag bisher bei drei. Eine Leistung für die Ewigkeit?

Nachdem diverse Kalorien verbrannt wurden, ging es dann in das nahe gelegene Restaurant Tam-Tam, um die Energiedepots wieder aufzufüllen. Bei einem schmackhaften Abendbuffet konnten noch einmal die Tagesleistungen durchdiskutiert werden und auch andere Themen kamen nicht zu kurz. So endete ein schöner Tag und man hat ein ganzes Jahr Zeit, sich auf das nächste Kegel-Event vorzubereiten.

Fotos gibt es leider nicht, mein Handy hat danach seinen Geist aufgegeben und ich konnte die Fotos nicht mehr wiederherstellen. Hans

 

 

 

 

1. GEW-Wanderung 2017

 

Zum ersten Mal bot die GEW eine Wanderung an, um evtl. unbekannte Flecken unseres schönen Landesteils kennen zu lernen. 14 Anmeldungen gingen in diesem Jahr beim Veranstalter ein. Zum ersten Mal waren auch zwei Flensburger GEW-Kolleginnen mit von der Partie, die der überregionalen Einladung gefolgt waren. Drei Teilnehmer mussten leider wegen Krankheit bzw. Prüfungsstress kurzfristig absagen, so dass sich elf bewegungsfreudige Mitglieder in Egernsund auf den Weg machten, einen Teil des Nybøl-Nor-Sti zu erkunden.

 Der Nybøl-Nor-Sti ist kleiner Wanderweg, der einmal rund um das Nybøl-Nor führen soll (ca. 15 km), bisher aber erst zu ca. 2/3 fertig gestellt ist. Was uns aber nicht störte, da wir den schönsten Teil, von Egernsund durch den Skodsbølskov nach Skodsbøl, erwandern konnten. Damit die Tour nicht zu anstrengend wurde, wurde zwischendurch mehrmals Halt gemacht, um den interessanten Natur-Erläuterungen von Teilnehmer Rainer Naujeck zu lauschen. Nach zwei Stunden wunderschöner und erlebnisreicher Wanderung war man wieder am Ausgangspunkt, nämlich am Parkplatz vor dem Haus des Veranstalters, zurück.

Bewegung macht hungrig und so saßen alle kurze Zeit später im vorbereiteten Garten bei Salat und Grillwurst und ließen den Abend mit angeregten Gesprächen ausklingen. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass das nicht die einzige GEW-Wanderung bleiben sollte und fuhren gestärkt und gut gelaunt wieder nach Hause.

 

 

 

 

Swin-Golf Hüllerup 2015 und 2017

 Swin Golf in Hüllerup ist Spiel und Spaß für Jedermann!

Und hinterher ein kühles Getränk und etwas zu Essen in gemütlicher Runde... wer fühlt sich da nicht angesprochen ?

 Zehn Mitglieder fühlten sich 2015 angesprochen und ließen sich dieses Event nicht entgehen. Und wie immer, wenn wir körperlich aktiv unterwegs sind, spielte das Wetter mit und zeigte sich von seiner besseren Seite. Mehrere von uns waren schon etwas früher an Ort und Stelle und ließen sich den guten Kaffee mit Torte im angrenzenden Cafe der Porzellanbörse schmecken um dann frisch gestärkt den Schläger zu schwingen.

Ein kleiner Schauer am Anfang des Spiels konnte niemanden vom Spielen abhalten und so nahmen wir Bahn um Bahn in Angriff. Es wurde viel gelacht und geschnackt und die zwei Stunden vergingen wie im Flug. Mehr als die Hälfte der 18 Bahnen hatten wir zum Schluss geschafft und uns den Appetit für das anschließende Grillbuffett erarbeitet. Bei angeregten Geprächen ließen wir so den Abend gesellig ausklingen und freuen uns schon aufs nächste mal. 

Im Jahr 2016 musste das Swingolfen in Ermangelung von Aktiven leider ausfallen, daher war es umso erfreulicher, dass sich 2017 wieder 13 Vollprofis angemeldet hatten. Den ganzen Tag hatte es wie aus Eimern gegossen und es regnete auch leicht am Nachmittag weiter. Trotzdem waren alle gekommen und das Programm spontan verändert: Aus dem Swingolfen wurde aufgrund der schlechten Platzverhältnisse kurzerhand Fußballgolfen gemacht! 

Auch das machte trotz des Wetters Riesenspaß und so saß nach der körperlichen Aktivität eine feuchte, aber fröhliche Runde beim gemeinsamen Grillen zusammen und diskutierte beim Essen noch einmal die sportlichen Leistungen.